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Technisches Halloren- und Salinemuseum Halle
Mansfelder Straße 52 | 06108 Halle (Saale) | Tel. (0345) 2093230
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Wer kennt es nicht?!...
...Das Museum zur Geschichte der Salzförderung und der Halloren
zu Halle an der Saale.
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Öffnungszeiten:
| Dienstag bis Sonntag: |
10.00 - 17.00 Uhr
Führungen nach Voranmeldung! |
17. Juli 2010 - Führungen und Filmpräsentation zur Halle-Saale-Schleife
Am Samstag, dem 17. Juli 2010, finden um 10 Uhr, 12 Uhr, 13 Uhr und um
15 Uhr Sonderführungen durch die Ausstellung Benzin im Blut
Die Geschichte der Halle-Saale-Schleife im Halloren- und Salinemuseum
(Großsiedehalle) in der Mansfelder Straße 52 statt.
Die durch den Kurator der Ausstellung, Dr. Walter Müller, gestalteten
Führungen werden um 11 Uhr und 14 Uhr durch die Präsentation
historischer Filmdokumente über die Rennen auf der Halle-Saale-Schleife
ergänzt. Das von Michael Stabenow zu einem 30-Minuten-Film bearbeitete
Material zeigt z. B. Grasbahnrennen von 1950 und die im Jahre 1955 als Rennen
für Motorräder und Wagen angekündigten rennsportlichen
Wettkämpfe.
In der Ausstellung wird die Geschichte der Rennstrecke (1950-1967) vorgestellt
und zahlreiche originale Motorräder und Rennwagen lassen den Interessierten
die Faszination Rennsport nacherleben.
Interessierte Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen.
26. Juni - 03. Oktober 2010 - Sonderschau "Benzin im Blut"
Vom 26. Juni bis zum 3. Oktober 2010 können interessierte Hallenser
die Sonderausstellung "Benzin im Blut - Geschichte der Halle-Saale-Schleife"
in der Großsiedehalle im Halloren- und Salinemuseum, Mansfelder Straße
52, besuchen.
Die Ausstellung erzählt die Geschichte des Motorsports, der zwischen
1950 und 1967 entlang der Heideallee und des Gimritzer Damms, westlich der
Peißnitzinsel, ein sportliches Großereignis mit Rennfahrern aus
dem In- und Ausland war. Zehntausende Sportbegeisterte wurden alljährlich
im Frühsommer an die Rennstrecke "gelockt", wenn Motorräder,
Seitenwagengespanne und Formel-III-Rennwagen an den Start der 5,25 Kilometer
langen Strecke gingen.
Kinder und Junggebliebene können mit "Fahrerkarten" auf der
im Modell im Maßstab 1:250 nachgebauten Halle-Saale-Schleife ihre Rennzeit
stoppen lassen und so gegeneinander antreten und dabei hautnah Rennatmosphäre
erleben.
Die Halle-Saale-Schleife gehörte zu den am intensivsten genutzten Rennstrecken
der DDR. Ab Mitte der 50er Jahre war es zur Tradition geworden, dass mit dem
Rennauftakt in Halle die Straßenrennsaison begann. Neben Fotografien,
Trophäen, Filmen und Plakaten werden vor allem zahlreiche originale Motorräder
und Rennwagen gezeigt.
Quelle: News d. Stadt
Salzgarten am Siedehaus der Halloren
Seit einigen Monaten wird in Halle an einem Salzpflanzen-Garten gearbeitet, der zur rund 1 200-jährigen
Geschichte wunderbar passt und in Deutschland in dieser Zusammenstellung einmalig ist. Unmittelbar
an einem historischen Siedehaus gelegen, gehört das Gartenbau-Projekt zum Technischen Halloren-
und Salinemuseum.
Halle, das aus dem Indogermanischen übersetzt Salzbereitungsstätte' bedeutet, hat
sein Entstehen hauptsächlich ergiebigen Salzquellen zu verdanken. Die ehemalige Saline, auf deren
Gelände das Biotop entsteht, erinnert noch heute an die auf das Salz begründete erste Blütezeit
der größten Stadt von Sachsen-Anhalt.
Der Platz für die ökologische Nische am jahrhundertealten Siedehaus, dem Herzstück
des Museums, wurde gut gewählt. Der Boden vor dem lang gestreckten Gebäude besteht aus einer
Mischung von Erdreich und Bruchsteinen. Unter fachgerechter Anleitung gestalteten dort sechs Angehörige
der Jugendwerkstatt "Frohe Zukunft" Halle-Saalkreis e. V. zwischen November 2003 und Juni
2004 kleine Landschaften, in denen sich Strandwegerich, Strandaster, Wilde Mähnengerste und andere
Halophyten, also Pflanzen, die unter erhöhter Salzkonzentration leben, wohl fühlen können.
Künstliche Hügel, kleine Salzwasserteiche und Salzsümpfe entstanden, erste Pflanzen
wurden ausgesetzt. Entsprechend mit Sole angereichert soll der mittelschwere Boden vor dem Siedehaus
den salzigen "Bewohnern" günstige Bedingungen zur Entfaltung bieten.
Die Umsetzung des Projekts hat den jungen Sozialhilfeempfängern und Langzeitarbeitslosen der
Jugendwerkstatt viel Freude gemacht. "Sie waren besonders motiviert, weil sie an einem einmaligen
von der Stadt geförderten Projekt mitarbeiten konnten. Zugleich leisteten sie mit ihrer Arbeit
einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung eines weiteren bedeutenden regionalen Kulturangebotes",
weist Steffen Kohlert, Bereichsleiter der Jugendwerkstatt, auf einen zusätzlichen Aspekt, die
touristische Aufwertung des Saline-Ensembles, hin.
Auch Halles Naturschützer unterstützen die Mitarbeiter des Saline-Museums bei der Gestaltung
des Salzpflanzen-Gartens. So informierte die Naturschutzbehörde über Halophyten-Standorte
in der näheren Umgebung. Im Botanischen Garten der Universitätsstadt verfolgt man das Projekt
ebenfalls mit großem Interesse. Unter dem Schutz von Folien werden spezielle Samen für
das Projekt herangezogen.
Nicht wenige Besucher bekommen beim Anschauen des Refugiums den berühmten "Aha-Effekt",
denn etliche Pflanzen haben sie schon irgendwann einmal am Wegesrand oder am Fuß von Bergbauhalden
gesehen, ohne zu ahnen, dass sie salzhaltig sind. Allein in Mitteldeutschland gibt es etwa 50 Arten.
Viele Sorten sind sehr robust, einige wandern gleichsam durch das Streusalz, das der Winterdienst
auf eisglatte Straßen bringt, von der Nordsee weit ins Binnenland hinein oder siedeln sich auf
so genannten Bergbaufolgelandschaften an, von denen es im Großraum Halle eine stattliche Anzahl
gibt.
In den Wintermonaten kann man die Attraktivität dieses Gartens leider nur zum Teil wahrnehmen,
das ändert sich jedoch mit wärmeren Temperaturen. Auch Salzpflanzen machen eine Art Winterpause
und die Gestaltung des Areals ist auch noch lange nicht beendet. Beispielsweise müssen noch entsprechende
Informationstafeln angebracht werden. Doch bis Ende April 2005 soll die rund 100 Quadratmeter große
Fläche fertig sein.
Quelle: News d. Stadt
Salz - Halle - Saline - Halloren
Das auf der Salineninsel gelegene Museum dokumentiert die Salzgewinnung als bedeutendsten Gewerbezweig,
der die Entstehung unserer Stadt und die Stadtgeschichte über viele Jahrhunderte entscheidend
prägte.
Die, von 1719 bis 1721 errichtete Königlich - Preußische Saline wurde bis zur Schließung
im Jahr 1964 mehrfach durch Umbauten verändert.
So weist der Salinenkomplex auch Industriearchitektur des 18. bis 20. Jahrhunderts auf.
Im Uhrenhaus, einem ehemaligen Salzmagazin, wird die Geschichte der Salzarbeiter (der Halloren) dargestellt.
Eine im Siedehaus befindliche funktionstüchtige Siedepfanne mit Trockenpfanne, Förderband
und Abfülleinrichtung wird heute noch zur regelmäßigen Produktion von "Hallore
- Siedesalz" genutzt.
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Halle/Saale
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