Hallanzeiger - Online Anzeiger für Halle Saale Donnerstag, 20.11.2008
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TERMINKALENDER 2008

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momentan laufende Veranstaltungen und Ausstellungen

noch bis 23. November 2008 - Fotoausstellung in der Galerie der Oper Halle

Der Hallesche Kunstverein eröffnet am 26. Oktober 2008, 11.00 Uhr, eine Fotoausstellung des halleschen Fotografen Jürgen Domes. Die Schau wird bis zum 23. November 2008 in der Kunstvereinsgalerie der Oper Halle immer zu den Vorstellungen geöffnet sein.
Mit Jürgen Domes, Fotograf und Diplom-Kameramann, möchte der Hallesche Kunstverein e. V. seinen "Hausfotograf" würdigen, heißt es in der Pressemitteilung. Dieser hatte viele Ausstellungen des Halleschen Kunstvereins fotografisch begleitet und für zahlreiche Kataloge Reproduktionen vor allem von Werken hallescher Künstler angefertigt. Jürgen Domes, Jahrgang 1943, hat besonders zur Künstlerschaft und zu vielen Schauspielern ein besonderes Verhältnis. Eine kleine Auswahl seines umfangreichen Archivs wird nun zu den Komplexen "Fernsehtheater" (Studio Halle), "Porträt" und "Landschaft", dazu eine Reihe von Experimental- und freien Fotografien sowie Arbeiten aus den Dokumentationen für den Halleschen Kunstverein erstmals in dieser Ausstellung zu sehen sein.

noch bis 23. November 2008 - Ausstellung "Frank Schult - Malerei" in der Kunsthalle Villa Kobe

Halle. KH Villa Kobe. Vom 23. Oktober bis 23. November 2008 wird in der Kunsthalle Villa Kobe (Philipp-Müller-Straße 65) die Ausstellung "Frank Schult - Malerei" zu besichtigen sein.
Frank Schult hat eine subjektive Ikonographie entwickelt, die sich tradierter Symbole, hauptsächlich aus der christlichen Kunst, bedient, jedoch nicht auf deren Bedeutungshorizont reduziert werden kann.
Die Säkularität der Motive wird zugunsten einer emotionalen Universalität aufgehoben. In der Motivwiederholung innerhalb des Werkes wird das scheinbar Zufällige der Motive zum Symbolischen erhoben. Häufig wiederkehrende Bildmotive werden so zu Chiffren, deren latente Aussage nur bedingt zu benennen, jedoch emotional erfahrbar ist, auch wenn die Botschaft meist ambivalenten Charakter hat.
Öffnungszeiten: Do - So 14.00 - 19.00 Uhr (weitere auf Anfrage möglich)

noch bis 23. November 2008 - Ausstellung: "Ein deutscher Surrealist - Karl Kunz (1905-1971)"

"Karl Kunz (1905-1971) - Ein deutscher Surrealist"
Halle. Agenda17. Die Kunst des Surrealismus hat bedeutende Namen hervorgebracht, die von Museen und Galerien weltweit präsentiert werden. Doch gibt es zahlreiche Künstler, die nicht weniger bedeutend, aber unbeachtet neben ihren berühmten Zeitgenossen in Vergessenheit geraten. Diese gilt es (wieder) zu entdecken: Vom 7. Oktober bis 23. November zeigt das Kunstforum Halle, Bernburger Straße 8, das künstlerische Werk von Karl Kunz. Unter dem Titel "Ein deutscher Surrealist - Karl Kunz (1905-1971)" sind insgesamt 40 Werke, zum größten Teil Ölgemälde, aber auch Zeichnungen aus allen Schaffensperioden zu sehen. Sie führen die Besucher in fantastische, groteske und überirdische Welten. Kurator der Retrospektive ist Wolfgang Kunz, Sohn des Künstlers, dem es ein Anliegen ist, das ungewöhnliche Oeuvre seines Vaters ins öffentliche Bewusstsein zu bringen.
Öffnungszeiten: Di bis Fr 14.00 - 19.00 Uhr; Sa, So sowie an Feiertagen 11.00 - 17.00 Uhr

noch bis 28. November 2008 - Ausstellung im Ratshof - Weiblichkeit nach Brustkrebs

Am 10. November 2008 wird um 17 Uhr in der ersten Etage des Ratshofes die Wanderausstellung "Licht/Blicke" eröffnet.
Zu sehen sein werden Fotografien von Sandra Ehlert sowie Zeichnungen und Texte von Simone Lotzmann, die sich mit dem Thema "Weiblichkeit nach der Diagnose Brustkrebs" beschäftigen. Die Verfahrensweise der verfremdenden Darstellung weist die Betrachterin und den Betrachter auf sich zurück, die vor der Entscheidung stehen, die Hinwendung zu einem lustvollen Blick auf einen gemeinhin als entstellt geltenden Körper mit zu vollziehen.
Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Ratshofes zu besichtigen.

noch bis 30. November 2008 - Ausstellungseröffnung in der Galerie der Kulturinsel Halle

Halle. KI. Am Mo, 27. Oktober 2008, um 20.00 Uhr lädt die Kulturinsel Halle und der bekannte hallesche Maler und Grafiker, Matthias Trinks gen. Beck, zur Vernissage ein. Unter dem Titel ANSICHTEN stellt der Künstler Stadtlandschaften und Reiseimpressionen - Malerei auf Acryl - aus. Die Schau umfasst ca. 50 Arbeiten.
Die Ausstellung ist bis Ende November zu sehen.

noch bis 07. Dezember 2008 - Ausstellung: "konkrete kunst zwischen ost und west"

Karl-Heinz Adler - Thomas Lenk - Eugen Gomringer
Halle. KV Talstrasse. In einer Gegenüberstellung zeigt die neue Ausstellung im Kunstverein "Talstrasse" e.V., Talstraße 23, vom 09. Oktober bis 07. Dezember 2008 anhand von Malereien, Collagen, Zeichnungen und Objekten von Karl-Heinz Adler und Thomas Lenk auf, welche Nähen und Parallelen trotz räumlicher Trennung zwischen zwei Künstlern, der eine aus dem Osten Deutschlands, der andere aus dem Westen, vorzuweisen möglich sind.
Ergänzt wird die Schau mit konkreter Poesie von Eugen Gomringer in der STUDIO-Galerie des Vereins. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Karl-Heinz Adler und Thomas Lenk, fanden in kurzem Abstand im gleichen Zeitraum zu ihren eigenen individuellen Lösungen mathematisch berechneter "Schichtungen" in der Kunst. Auf diese Weise entsteht eine Schau im Kunstverein mit irritierenden Bildern und Objekten, die ein Spiel mit Kontrasten auf gleich mehreren Ebenen entfalten.

noch bis 08. Dezember 2008 - Ausstellung Donner überm Meer von Moritz Götze

Die Ausstellung DONNER ÜBERM MEER, Plakate aus 7000 Tagen von Moritz Götze ist noch bis 8. Dezember 2008 im Foyer des neuen theaters zu sehen. Darüber hinaus werden in Kooperation mit dem Stadtmarketing Halle (Saale) in der Tourist-Information Plakate und Kataloge des Künstlers verkauft.

noch bis 08. Dezember 2008 - "Hallesche Zeitdokumente" im Ratshof

Der Beigeordnete für Finanzen und Personal, Egbert Geier, eröffnet am Donnerstag, den 13. November 2008, um 12 Uhr, im Ratshof, zweite Etage, die Exposition "Hallesche Zeitdokumente".
Die Ausstellung nimmt den Betrachter mit auf eine Reise durch Momentaufnahmen aus Halles Zeitgeschichte. Stadtfotograf Thomas Ziegler hat sich dafür in Museen, Archive und an andere denkwürdige Orte der Saalestadt begeben, um Bedeutendes, Interessantes und Kurioses ins Blickfeld der Kamera zu rücken.
Nach der Eröffnung führt der Leiter des Amtes für Kommunikation, Datenverarbeitung und Zentrale Dienste, Dr. Dirk Furchert, Gäste und Interessierte in die Ausstellung ein. Die Exposition ist ein weitere Beitrag der Stadtverwaltung zum diesjährigen Themenjahr, welches unter dem Motto "Zeitlos - Unser Umgang mit der Zeit" steht.
Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Ratshofes zu sehen.

noch bis 17. Dezember 2008 - Sonderausstellung zu Jerusalem im Stadtmuseum

Dem Thema "Jerusalem 2008 - Lange Schatten des 9. November?" widmet sich eine Fotoausstellung im Stadtmuseum, die am 9. November 2008, 11.00 Uhr, eröffnet wird.
Zu sehen sein werden Fotografien von Maria Nühlen und Jochen Ehmke. Jerusalem - hier sollen die Ereignisse stattgefunden haben, aus denen die drei großen monotheistischen Weltreligionen entstanden. Salomon errichtete hier seinen großen Tempel, hier wurde Jesus gekreuzigt, und von hier ritt Mohammed gen Himmel. Entsprechend strittig ist die Frage: "Wem gehört das Land?". Auf drei Reisen zwischen 2006 und 2008 waren die Fotografen auf Touristenwegen, aber auch abseits der offiziellen Routen mit der Kamera unterwegs.
Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Zu einem Gespräch in der Ausstellung mit den anwesenden Fotografen wird am Samstag, den 15. November 2008, um 14.00 Uhr eingeladen. Eine Podiumsdiskussion zur Ausstellung ist für Donnerstag, den 27. November 2008, 19.00 Uhr, geplant.
Quelle: News d. Stadt

noch bis 05. Januar 2009 - Fotoausstellung "Kinder in bewaffneten Konflikten"

Halle. UKH. Vom 12. November 2008 bis 5. Januar 2009 ist in Zusammenarbeit mit dem Friedenskreis Halle e.V. im Universitätsklinikum Halle (Saale), Standort Ernst-Grube-Str. 40 (Verbindungsgang Bettenhaus I zum Bettenhaus II, so genannter "Verbinder), die Fotoausstellung "Kinder in bewaffneten Konflikten" des Kinderhilfswerks "terre des hommes" zu sehen. Die Ausstellung wird im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Engagement für Frieden und Entwicklung" des Friedenskreis Halle e.V. gezeigt und wird von der InWent gGmbH aus Mitteln des Bundesministeriums für Entwicklung und Zusammenarbeit und der Stiftung Nord-Süd-Brücken finanziert.
Die Ausstellung zeigt auf großformatigen Fotos Gründe, Folgen und Lösungen für Kindersoldaten in kriegerischen Konflikten. Kinder stehen dabei als schwächstes Glied einer Gesellschaft im Mittelpunkt.
Weltweit sind internationalen Schätzungen zufolge circa 250.000 Kindersoldaten im Einsatz. Sie sind meist in offiziellen Armeen oder Rebellenverbänden zwangsrekrutiert und werden zum Kämpfen gezwungen. Kindersoldaten sind in vielen bewaffneten Kriegsparteien fester Bestandteil der militärischen Infrastruktur.
Für Schulklassen bietet der Friedenskreis Halle e.V. pädagogische Begleitung bei Ausstellungsbesuchen an. Interessenten melden sich bitte unter info@friedenskreis.de oder der Telefonnummer 0345-279 807 10.

noch bis 15. Januar 2009 - Internationale Architekturausstellung

Eine zuletzt im Jahr 2007 in New York gezeigte internationale zeitgenössische Architekturausstellung ist ab Freitag, den 17. Oktober 2008, in Halle zu besichtigen.
Die Galerie archcouture eröffnet an diesem Tag in der Großen Ulrichstraße 27, ehemaliges Zazie Restaurant, als Galerie für den zeitgenössischen Raum. Gezeigt wird mittwochs bis sonntags von 15.00 bis 18.00 Uhr die Installation "Contemporary Architecture" von realities:united, einem Studio für Kunst und Architektur aus Berlin. In der Galerie archcouture wird die Installation erstmalig einem deutschen Publikum präsentiert. Die Vernissage beginnt 20 Uhr.
"Contemporary Architecture" ist eine Installation, in der zwei beleuchtete 7-Segment-Ziffern unter Verwendung industrieller Leuchtstoffröhren von der Decke hängen. Die Installation ist Beleuchtungskörper, Informationsträger und Lichtquelle zugleich. Als "Display" zeigt sie die aktuelle Zeit in Minuten, zeitgleich ist sie die einzige Lichtquelle im Raum. Während sich die angezeigten Informationen jede Minute verändern, bleibt die Intensität des Lichtes auf einem gleichmäßigen Niveau. Das Erscheinungsbild des Ausstellungsraumes verändert sich damit unmerklich, aber kontinuierlich.
Quelle: News d. Stadt

noch bis 25. Januar 2009 - Ausstellung: "UNIVERSUM Arbeiten von Roswitha Schaab

In der Reihe: Reflexionen zur Kunst- und Naturalienkammer
Halle. FS. Die Kunst- und Naturalienkammer der Franckeschen Stiftungen gab der Berliner Künstlerin Roswitha Schaab (* 1965) den Impuls, eine persönliche "Schau der großen Welt im Kleinen" vorzubereiten.
Aus ihrem künstlerischen Gesamtwerk wählte sie Objekte aus, die die Vielfalt der Erscheinungen ihrer Umgebung gespiegelt in ihrer Vorstellungs- und Gedankenwelt wiedergeben. Die thematische Zusammenstellung der Objekte orientiert sich an den Schränken der Wunderkammer. So entsteht ein ganz eigenes, mit dem barocken Kuriositätenkabinett korrespondierendes Universum.
"UNIVERSUM Arbeiten von Roswitha Schaab" ist vom 9. Oktober bis 25. Januar 2009 Di-So 10-17 Uhr im Historischen Waisenhaus zu sehen.

noch bis 13. Februar 2009 - Ausstellung im Stadtarchiv Halle

Am 9. Oktober 2008 wird die Ausstellung "Die Quintessenz des Staubes - 75 Jahre Sammeln und Ordnen in der Rathausstraße 1" im halleschen Stadtarchiv eröffnet.
Die Schau wirft verschiedene Schlaglichter auf die Entwicklung des Stadtarchivs und zeigt damit die Bedeutung dieser Institution innerhalb der halleschen Kultur- und Forschungslandschaft.
Honorierung finden die Direktoren des Hauses, beginnend mit Dr. Erich Neuß, dem ersten hauptamtlichen Leiter, bis zu Ralf Jacob, dem jetzigen Leiter, und ihre jeweiligen Arbeitsschwerpunkte.
Die Ausstellung kann montags 10.00 bis 15.00 Uhr sowie dienstags bis donnerstags 10.00 bis 18.00 Uhr, besucht werden.
Der Eintritt ist kostenfrei.

noch bis 22. März 2009 - Achtung Familie! - Interaktive Ausstellung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Halle. FS. Ohne Familie wäre man ziemlich allein. Aber Familie, was ist das überhaupt? Was ist Familie heute? Was bedeutet uns Familie? Welche Lebensformen gibt es - wie leben andere? Wie leben wir selbst heute und in der Zukunft?
Diese und viele andere Fragen stellt sich die Ausstellung vom 27. Oktober 2008 bis 22. März 2009 ist im Historischen Waisenhaus der Franckeschen Stiftungen zu Halle, die vom Kindermuseum des FEZ-Berlin mit den Franckeschen Stiftungen realisiert wurde. In begehbaren "Wohnräumen", einem interaktiven Bodenspiel, einem Riesenglobus mit Familien aus aller Welt, einem Nest zum Entdecken, Tierfamilien, Ahnengalerien und vielem mehr knüpft die interaktive Ausstellung an das aktuelle Bild der Familienforschung an, die Familie als mäandernden Fluss beschreibt. Das Ausstellungskonzept stellt sich als ein "Labyrinth der Familie" vor, in dem in immer wieder neuen kabinettartigen Räumen begehbare Familiengeschichten erlebt werden können.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen

noch bis 29. März 2009 - Ausstellung "So sah die Tugend selbst, so sah die Schönheit aus"

Frauenporträts in Kupferstichen der Frühen Neuzeit - Eine Ausstellung im Rahmen der Initiative Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert
Halle. FS. Porträts sind nicht nur mehr oder weniger getreue Abbildungen von Menschen, sondern sie erlauben dem aufmerksamen Betrachter einen Einblick in Persönlichkeit und Lebensumstände der dargestellten Person. Unter den etwa 13.000 Bildnissen der Bötticherschen Porträtsammlung in der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen befinden sich lediglich 265 Frauenporträts. Schon allein daran lässt sich die Rolle der Frauen im 18. Jahrhundert ablesen.
Die Kabinettausstellung im Historischen Waisenhaus geht einen Schritt weiter. Rhea Matschke und Dr. Brigitte Klosterberg, Leiterin des Studienzentrums August Hermann Francke, haben die Porträts gesichtet und stellen in vier Räumen einzelne Frauen entsprechend ihrer gesellschaftlichen Funktionen im 18. Jahrhundert vor: Die Häusliche, die Mächtige, die Intellektuelle, die Fromme.
Die Ausstellung versteht sich sowohl als Beitrag zum landesweiten Themenjahr 2008 "Frauen im 18. Jahrhundert" als auch zum "Jahr der Graphik" 2009 und steht im Kontext der vom Studienzentrum August Hermann Francke ins Leben gerufenen Aktion "Bilderschaden-Schadensbilder", die den wertvollen Bestand der Bötticherschen Porträtsammlung retten will.
Öffnungszeiten: Di - So 10.00 - 17.00 Uhr
Eröffnung: 6. November 2008 | 19.00 Uhr | Franckesche Stiftungen, Historisches Waisenhaus

noch bis 26. April 2009 - Kabinettausstellung in der Historischen Bibliothek

"Bemahlte Papiere". Historische Buntpapiereinbände aus der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen
Halle. FS. Vom 24. Oktober 2008 - 26. April 2009 ist die Kabinettausstellung "Bemahlte Papiere". Historische Buntpapiereinbände aus der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen in der Historischen Bibliothek zu besichtigen.
Als "Bemahlte Papiere" wurden im 18. Jahrhundert Buntpapiere bezeichnet, aus denen preiswerte Bucheinbände entstanden. Die Bibliothek der Franckeschen Stiftungen besitzt eine Reihe dieser Kostbarkeiten, die unscheinbar zwischen den zahlreichen Leder- und Pergamenteinbänden schlummern. Mit der Kabinettausstellung werden die schönsten Stücke ans Licht geholt, die zu einer Reise durch die Buntpapierherstellung im 18. Jahrhundert einladen.
Die Herstellung der Buntpapiere erfolgte durch Färben Malen, Streichen, Drucken oder Prägen. Im 15. Jahrhundert erstmals erwähnt, erlebte die Produktion im 18. Jahrhundert ihre Blütezeit. Mit der rasanten Entwicklung des Buchdrucks stieg auch die Nachfrage nach preiswerten Einbänden. Pergament- bzw. Ledereinbände wurden durch Einbände aus Buntpapier ersetzt. Mittels verschiedener Techniken entstanden Kleisterpapiere, Marmorpapiere oder Bronze- und Brokatpapiere - kleine Kostbarkeiten der Einbandkunst.

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